Radio Prvi erkundete auf dem Fahrrad die Via Bela Krajina
Wie lässt sich Bela Krajina am besten mit dem Fahrrad erleben?
Am besten, indem man sich aufs Fahrrad setzt und losfährt. Genau das hat die Journalistin Klara Eva Kukovič vom Ersten Programm von Radio Slovenija getan, die in der Bela Krajina einen Bericht über den Fernradweg „Via Bela Krajina “ verfasste.
Das Treffen begann in „Špica“ bei „Ajdovo zrno“ in Črnomelj, wo in einer entspannten und geselligen Atmosphäre ein Gespräch über die Entstehung der Route, ihre Streckenführung und vor allem darüber stattfand, was Radfahrer auf dieser Route erleben können. An dem Gespräch nahmen Rok Simčič, Inhaber von „Špica“ und einer der Routenplaner, Matej Simčič vom Naturschutzamt der Republik Slowenien sowie Jože Vrban von der DMO Bela Krajina teil. Jeder stellte die „Via Bela Krajina“ aus seiner Sicht vor, von ihrer Entstehung und den natürlichen Besonderheiten bis hin zu den touristischen Erlebnissen, die sie Radfahrern bietet.
Eine der Besonderheiten der „Via Bela krajina“ ist die Freiheit bei der Routenplanung. Die Route hat keinen festgelegten Start- und Endpunkt, daher wählt der Radfahrer selbst, wo er seine Tour beginnt und wo er sie beendet. Er kann seine Route an seine Zeit, Wünsche und Interessen anpassen und die Bela Krajina in seinem eigenen Tempo erkunden.
Nach dem Gespräch machten sich Klara Eva Kukovič und Jože Vrban mit ihren E-Bikes auf den Weg für einen Teil der Strecke zwischen Črnomelj und Jelševnik. Schon kurz nach der Abfahrt gab es eine Überraschung. Obwohl zu dieser Zeit auf der Hauptverkehrsader mit regem Verkehr zu rechnen war, waren die beiden auf ihrem Streckenabschnitt fast ganz allein.
Genau solche Momente zeigen, was es bedeutet, die Bela Krajina vom Fahrrad aus zu erleben. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt öffnen sich Wälder, Felder und ruhigere Straßen, und die Fahrt bekommt einen ganz anderen Rhythmus.
Unterwegs machten sie auch Halt auf dem Touristenbauernhof Zupančič, wo es eine Informationsstelle über den Schwarzen Molch gibt. Der kurze Zwischenstopp bot die Gelegenheit, eine der Besonderheiten des Karstuntergrunds der Bela Krajina kennenzulernen.
Die Rückfahrt nach Črnomelj verlief etwas anders. Anstelle der geplanten Route wählten sie einen Schotterweg und setzten so einen Teil der Strecke außerhalb der geplanten Route fort. Auch das ist Teil der Freiheit, die das Radfahren in der Bela Krajina bietet – auf eigene Faust zu erkunden und Ecken zu entdecken, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht eingeplant hätte.
Nach Črnomelj kehrten sie durch die Altstadt zurück und beendeten ihr Radabenteuer dort, wo es begonnen hatte – am „Ajdovo zrno“.
🎙️ Das Gespräch und das Radfahrerlebnis werden im Rahmen der Sendung „naPOTki“ auf dem Ersten Programm von Radio Slovenija vorgestellt. Die Reportage wird im Radioprogramm zu hören sein und nach der Ausstrahlung auch als Podcast verfügbar sein.
Die Geschichte bleibt somit nicht nur auf die Bela Krajina beschränkt, sondern zeigt den Zuhörern, wie sie das Reiseziel auf eine andere Art und Weise erleben können – mit dem Fahrrad, in ihrem eigenen Tempo und auf ihrem eigenen Weg.
Via Bela krajina – wähle deinen Startpunkt, deine Route und dein Erlebnis.


